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Obwohl über das Telefonnetz noch immer hauptsächlich Töne (Gespräche),
also analoge Signale, übertragen werden, werde diese sehr schnell vom
lokalen Telekommunikationsunternehmen in digitale Signale (Einsen und
Nullen) verwandelt, weil sich diese wesentlich leichter verwalten und
transportieren lassen. Normalerweise werden also die Telefonsignale in
der nächsten Vermittlungsstelle in digitale Signale verwandelt (mit
der Hilfe eines analog/digital-Wandlers).
Bestellt man jetzt einen ISDN-Zugang bedeutet dies im wesentlichen,
daß dieser Wandler abgeschaltet wird. In der Telefonbuchse zuhause
kommen jetzt also nicht mehr analoge, sondern digitale Signale
an. Auch müssen jetzt digitale Signale vom Telefon produziert werden
(man braucht also in den meisten Fällen ein neues Gerät).
Der Zugang zum Internet per ISDN hat den Vorteil, daß die digitalen
Informationen des Computers nicht erst aufwendig von einem Modem in
Töne (analoge Signale) verwandelt werden müssen, um dann bei der
Vermittlungsstelle wieder in digitale Signale zurückverwandelt zu
werden. Man erreicht per ISDN somit höhere Übertragunsraten. Außerdem
werden Verbindungen bei ISDN schneller aufgebaut als mit der Hilfe von
zwei Modems.
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