Die Konfiguration Ihres Computers für den Internetzugang
erfolgt in drei Schritten:
1. Systemkomponenten installieren
a) DFÜ-Netzwerk
Doppelklicken Sie auf das Arbeitsplatz-Icon auf Ihrem Desktop.
Sollte dort schon ein Icon namens DFÜ-Netzwerk zu finden sein,
geht es gleich weiter mit Schritt 1b.
Ansonsten muß das DFÜ-Netzwerk noch installiert werden.
Und das geht so:
Über START - Einstellungen - Systemsteuerung - Software
gelangen Sie zum Fenster "Eigenschaften für Software".
Klicken Sie nun bitte auf die Karteikarte mit dem Namen
"Windows-Setup".
Wenn Sie 'Verbindungen' markieren und dann auf 'Details' klicken,
können Sie die Komponente 'DFÜ-Netzwerk' aktivieren.
Nach dem Schliessen beider Dialoge werden Sie
wahrscheinlich dazu aufgefordert, die Windows95-Installations-CD
einzulegen und nach erfolgter Installation den Rechner neu zu starten.
Achtung: Sie sollten jedesmal, wenn Windows Sie im
Verlaufe der Installation zu einem Neustart Ihres Rechners auffordert,
dies auch tun!!!
b) TCP/IP-Protokoll Nach dem Neustart
des Systems müssen Sie noch das Protokoll TCP/IP installieren.
Dazu rufen Sie über START-Einstellungen-Systemsteuerung und
Doppelklick auf das Icon 'Netzwerk' die Dialogbox 'Netzwerk' auf.
Wenn das Protokoll TCP/IP noch nicht installiert ist, müssen
Sie dies jetzt über 'Hinzufügen-Protokoll' nachholen.
Ansonsten geht es hier weiter.
Geben Sie unter 'Hersteller' Microsoft ein und markieren Sie
'TCP/IP'.
Schließen Sie den Installationsvorgang durch wiederholtes
Auswählen des Buttons »OK« bzw.
»Schließen« ab.
Für die Internet-Verbindung zu IN-BERLIN
sind folgende Netzwerkkomponenten notwendig:
DFÜ-Adapter (heisst bei manchen Windows95-Versionen etwas
anders), TCP/IP, Client für Microsoft-Netzwerke (letzterer nur,
wenn Ihr Passwort für die Einwahl gespeichert werden soll, damit
Sie es nicht für jede Verbindung zum IN-BERLIN eingeben
müssen).
Alle weiteren Netzwerkkomponenten können Sie entfernen, wenn
Sie nicht an ein lokales Netzwerk angeschlossen sind, oder z.B.
für Multplayer-Spiele über Modem das Protokoll IPX/SPX
verwenden.
Unter 'primäre Netzwerkanmeldung' stellen Sie bitte
'Windows-Anmeldung' ein.
Nach dem Schließen aller Dialoge durch 'ok' bzw 'schliessen'
werden Sie wahrscheinlich nocheinmal zum Einlegen der Windows-CD und
zum Neustarten des Computers aufgefordert.
2. Modem konfigurieren
(Damit ein Modem installiert und konfiguriert werden kann, muss es
an den Computer und die Telefonleitung angeschlossen und eingeschaltet
sein. Wenn Sie Ihr Modem noch nie zuvor benutzt haben, ziehen Sie
dafuer das Handbuch des Herstellers zu Rate.)
Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung (START - Einstellungen -
Systemsteuerung) auf das Icon 'Modems'. Wenn Sie Ihr Modem bereits
installiert haben, wird es Ihnen hier angezeigt und Sie können es
gleich konfigurieren.
Ansonsten klicken Sie auf 'Hinzufügen'.
Es startet einer der typischen Assistenten von Windows 95, der Sie
durch die Modeminstallation führt.
Sie haben an dieser Stelle die Möglichkeit, Ihr Modem aus der
Windows-eigenen Treiberdatenbank manuell auszuwählen (durch
Aktivieren des Kontrollkästchens »Modem auswählen
(Keine automatische Erkennung)«). Dies bietet sich dann an, wenn
Sie Ihren Modemtyp genau kennen und vom Modemhersteller eine Diskette
oder CD-ROM mit aktuellen Treibern für Windows95 haben.
Anderenfalls klicken Sie auf die Schaltfläche
»Weiter«. Windows 95 versucht daraufhin, Ihr Modem zu
erkennen. Wenn dies gelingt, wird Ihnen mitgeteilt, welches Modem an
welcher Schnittstelle gefunden wurde.
Bestätigen Sie diese Erkennung durch Klicken von
»Weiter«, so meldet Ihnen Windows 95 die erfolgreiche
Installation.
Jetzt können Sie Ihr Modem konfigurieren.
Mit einem Klick auf die Schalfläche 'Wahlparameter'
öffnen Sie eine Dialogbox, in der Sie zum Beispiel festlegen
können, ob das Modem mit Ton- oder Impuls-Wahlverfahren
wählen soll. Wenn Sie an einer digitalen Vermittlungsstelle
angeschlossen sind (inzwischen sollten alle Vermittlungsstellen in
Berlin digitalisiert sein), stellen Sie hier Tonwahl ein, anderenfalls
stellen Sie Impulswahl ein.
Die anderen Einstellungen in diesem Dialog sind nur dann
interessant, wenn Ihr Modem hinter einer Nebenstellenanlage
angeschlossen ist.
Weitere Einstellungen für Ihr Modem können sie nach dem
Klicken auf die Schaltfäche 'Eigenschaften' vornehmen.
Auf der Registerkarte 'Allgemein' stellen Sie unter 'maximale
Geschwindigkeit' bitte 115200 ein, wenn Ihre serielle Schnittstelle
diese Geschwindigkeit unterstützt. (Mit maximaler Geschwindigkeit
ist hier die Geschwindigkeit der Verbindung zwischen Modem und
serieller Schnittstelle gemeint, nicht die
Übertragungsgeschwindigkeit des Modems.)
'Nur mit dieser Geschwindigkeit verbinden' sollte hingegen
deaktiviert sein.
Auf der Registerkarte 'Einstellungen' sollten Sie nichts
ändern müssen. Nur in dem Fall, daß Ihr Modem an einer
Nebenstelle angeschlossen ist, sollten Sie 'Vor dem wählen auf
Freizeichen warten' deaktivieren.
Unter 'Erweitert' und 'Anschlusseinstellungen' sollten Sie im
Normalfall die vorgegebenen Einstellungen belassen.
Verlassen Sie die Modemeinstellungen durch mehrmaliges
Betätigen der Schaltflächen 'ok' bzw. 'Schliessen'.
3. DFÜ-Adapter konfigurieren
Starten Sie das DFÜ-Netzwerk indem Sie im Ordner
'Arbeitsplatz' auf Ihrem Desktop auf das Icon 'DFÜ-Netzwerk'
doppelklicken.
Doppelklicken Sie auf das Icon 'Neue Verbindung erstellen'.
Geben Sie hier einen Namen für die neue Verbindung ein (zum
Beispiel 'IN-BERLIN'). Ausserdem sollte hier auch das Modem engezeigt
werden, das Sie vorher eingerichtet haben.
Klicken Sie auf 'Weiter'.
Hier geben Sie jetzt die Rufnummer des IN-BERLIN-Einwahlrouters ein
(454872).
Die Angabe einer Landeskennzahl ist nicht notwendig.
Wenn Sie jetzt zweimal auf 'Weiter' klicken, sollte sich im Ordner
DFÜ-Netzwerk ein neues Icon für Ihre Verbindung zu IN-BERLIN
befinden.
Klicken sie mit der rechten Maustaste auf dieses Icon und
waehlen Sie 'Eigenschaften'.
Überprüfen Sie noch einmal die Telefonnummer und
deaktivieren Sie die Option 'Landes- und Ortskennzahl verwenden'.
Ein Klick auf die Schaltfläche 'Konfigurieren' bringt Sie in
eine Dialogbox, die Sie schon von der Konfiguration Ihres Modems her
kennen.
Neu hinzugekommen ist die Registerkarte 'Optionen'. Hier sollten
Sie alle Optionen bis auf 'Modemstatus anzeigen' deaktivieren.
Die Option 'Terminalfenster nach dem Wahlen einblenden' kann sehr
praktisch sein zur Fehlersuche, wenn die Verbindung nicht auf Anhieb
zustandekommt. Sie sollten sie aber erstmal deaktiviert lassen.
Ein Klick auf 'OK' bringt Sie wieder zurück auf die
allhemeinen Verbindungseinstellungen.
Klicken Sie auf den Button 'Servertyp' (Bzw. bei neueren
Windowsversionen auf die Registerkarte 'Servertypen') und deaktivieren
Sie alle erweiterten Optionen. Unter 'Zulässige
Netzwerkprotokolle' aktivieren Sie bitte nur TCP/IP.
Klicken Sie auf den Button 'TCP/IP-Einstellungen'.
In der folgenden Dialogbox aktivieren Sie bitte 'Vom Server
zugewiesene IP-Adresse' und 'Vom Server zugewiesene
Nameserveradresse'.
'IP-Header-Komprimierung verwenden ' deaktivieren Sie bitte.
'Standard-Gateway im Remote-Netzwerk verwenden' muss jedoch
aktiviert sein. (Sonst geht garnix, eigene bittere Erfahrung).
Mit mehrmaligem Drücken auf 'OK' schliessen Sie alle Fenster.
Ihr Zugang zum IN-BERLIN ist jetzt konfiguriert und Sie können
die Verbindung ausprobieren.
Doppelklicken Sie im Ordner 'DFÜ-Netzwerk' auf das Icon
'IN-BERLIN'.
Sie müssen jetzt noch Ihren Usernamen und das mit uns
verabredete Passwort eingeben.
Aktivieren Sie die Option 'Kennwort speichern' wenn Sie Ihr
Kennwort nicht bei jeder Verbindung zum IN-BERLIN neu eingeben wollen.
Klicken Sie auf 'Verbinden'. Das Modem wählt und stellt eine
Verbindung zu IN-BERLIN her.
Herzlich willkommen im Internet!
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