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Um ein friedliches Miteinander aller Teilnehmer in einer Mailingliste
zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass sich alle Teilnehmer an
bestimmte Regeln halten. Hält sich jemand nicht an diese Regeln, kommt
es meistens zu unnötigen Diskussionen, die viele Teilnehmer auch dazu
bewegen, sich schnell wieder aus einer Mailingliste auszutragen.
Hier nun die wichtigsten Verhaltensregeln im Überblick:
- Mails sollten nur im Plain-Text-Format verschickt werden. HTML-Mails
können von vielen Teilnehmern nicht gelesen werden und blähen
außerdem die Mails nur unnötig auf.
- Dateianhänge (Attachments) vermeiden! Binärdateien sollten nur
nach Rücksprache mit dem Eigentümer der Mailingliste verschickt
werden. Nach Möglichkeit sollte man Dateien auf einem FTP- oder WWW-Server
zur Verfügung stellen, so dass die Teilnehmer nicht belästigt
werden, die sich nicht für die Dateien interessieren.
- V-Cards und digitale Signaturen abschalten
- Länge der Signatur begrenzen: Signaturen sollten immer mit der Zeile
"-- " beginnen und max. 4 Zeilen lang sein. Möchte jemand mehr
Informationen zu einem Absender erfahren als in der Signatur Platz finden,
kann er ihn per privater Mail kontaktieren. Nicht jeden Teilnehmer einer
Mailingliste interessiert die eigene Privatadresse und 5 Mailadressen,
unter denen man erreichbar ist.
- sparsam zitieren: Es ist sehr ärgerlich, wenn jemand eine komplette
Mail zitiert, nur um einen Satz dazu zu schreiben. Beim Zitieren sollte man
sich auf das Wesentliche beschränken. Dadurch werden die Diskussionen
um einiges übersichtlicher und einfacher nachvollziehbar.
- überflüssige Mails vermeiden: Mails mit dem Inhalt "Ich auch"
bringen ein ziemliches "Rauschen" in eine Mailingliste. Man sollte bedenken,
dass Mailinglisten meist mehrere hundert Teilnehmer haben und diese Art von
Mails nicht unbedingt jeden interessiert.
- aussagekräftige Betreffzeilen: Der Betreff "Frage" sagt nicht besonders
viel aus. Besser wäre zum Beispiel die Betreffzeile "Frage zur
Konfiguration von Outlook", damit die Teilnehmer schon anhand des Betreffs
erkennen können, ob die Mail für sie interessant ist oder nicht.
- lesbaren Text schreiben: vor dem Absenden einer Mail an eine Mailingliste
sollte man nochmal kurz die Rechtschreibung und die Grammatik
überprüfen. Das kann die Lesbarkeit des Textes wesentlich
verbessern.
- Realname verwenden: Im deutschen Usenet ist es gute Sitte, dem Leser unter
seinem richtigen Namen gegenüberzutreten und sich nicht hinter einem
Pseudonym zu verbergen oder im Namen einer Organisation oder Gruppe zu
schreiben.
- Empfehlung: Beim Lesen der Mails einen nicht-proportionalen Zeichensatz
wählen. Dies ist besonders bei bestimmten Formatierungen und manchen
Signaturen sinnvoll.
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