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Was ist eigentlich ein Proxyserver?

Ein Proxyserver kann zwischen einen Client (z.B. WWW-Browser) und einen Webserver geschaltet werden. Somit gehen die Anfragen des Clients zuerst an den Proxyserver, der dann in seinem lokalen Cache nachsieht, ob er die gewünschte WWW-Seite bereits zwischengespeichert hat oder diese direkt von dem entsprechenden Webserver holen muss. Ist die gewuenschte Seite auf dem Proxyserver bereits verfügbar, sind die Ladezeiten für den Client deutlich geringer, als wenn er die Seite direkt vom Webserver holen muss.

Ob eine Datei bereits verfügbar ist oder nicht hängt aber nicht nur davon ab, ob sie bereits in unserem Proxycache liegt oder nicht, sondern ob unser Proxyserver oder einer seiner Parents diese bereits zwischengespeichert hat.

Weiterhin sollte man beachten, dass das Internet durch die täglich wachsende Anzahl der Benutzer immer mehr belastet wird. Man sollte also versuchen, Transfervolumen einzusparen. Wenn sich z.B. 50 Leute die gleiche Datei (aktuelle Spiele-Demo ;-) von einem Server aus den USA downloaden möchten, geht das spätestens beim zweiten Benutzer wesentlich schneller und weniger "Internet-belastend", wenn die Datei schon im Proxycache vorhanden ist.

Ein "Nebeneffekt" des Proxyservers ist auch, dass man bei Benutzung des Proxyservers den Webservern im Internet anonymer gegenübertritt, als wenn man eine Direktverbindung zu einem Webserver aufbaut. Der entfernte Webserver sieht nur die IP-Adresse des Proxyservers und nicht die des eigenen Clients.

Konfiguration des Proxyservers

Wir zwingen niemanden, den Proxyserver zu benutzen. Selbstverständlich kann man alle Verbindungen auch ohne Proxyserver aufbauen. Allerdings empfehlen wir allen Teilnehmern, den Proxyserver aus Performancegründen zu benutzen.
Eine Ausnahme bildet hier das öffentliche Netz im Vereinsraum, in dem alle HTTP-Anfragen transparent auf den Proxy umgeleitet werden. Dies ist erforderlich, damit Besucher des Vereinsraum ihre Downloads automatisch über die schnellere Leitung abwickeln können, ohne über eine Proxy-Konfiguration nachdenken zu müssen.

Achtung: Unsere Proxyserver sind nur für Teilnehmer erreichbar, die sich per Modem oder ISDN, oder IN-VPN / WLAN bei uns einwählen bzw. eine DSL-Standleitung zu uns haben. IN-Berlin-Light-Teilnehmer wenden sich bitte an ihren Provider und erfragen dort die Adresse des Proxyservers.

Unser Proxyserver (Squid) ist über die Adresse proxy.in-berlin.de auf Port 3128 erreichbar. Wir empfehlen jedoch besonders für transportable Computer die automatische Konfiguration - siehe weiter unten.

Für die Applikationen die keinen HTTP-/FTP-Proxy unterstützen, bieten wir unter der Adresse socks.in-berlin.de auf Port 1080 auch einen Socks-Proxy an.

Zusätzlich haben wir einen Filter für Werbebanner (Privoxy, Nachfolger des Internet Junkbuster), der dem Proxy vorgeschaltet werden kann. Dieser ist über die Adresse proxy.in-berlin.de auf Port 3129 (mit Cookiefilter) und auf Port 8118 (transparent für alle Cookies) erreichbar. Nähere Informationen zu Privoxy gibt es auf www.privoxy.org, nähere, nicht mehr ganz so aktuelle Informationen zum Vorgänger Internet Junkbuster gibt es auf der IJB Homepage.

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, unsere automatische Proxykonfiguration zu benutzen. Dabei werden interne (schnell erreichbare) Server direkt angesprochen und nur die wirklich externen Server (ausserhalb unseres LANs) über den Proxy. Manche interne Webadressen werden aus Sicherheitsgründen auch über den Proxy angesprochen, da manche Seiten nur intern und über den Proxy zugänglich sind.

Die automatische Proxykonfiguration kann über die Adresse http://proxy.in-berlin.de/ angesprochen werden. Wer lieber den Proxy und den Werbefilter Privoxy gleichzeitig verwenden möchte, kann die automatische Proxykonfiguration unter der Adresse http://proxy.in-berlin.de/ijb/ (mit Cookiefilter) oder http://proxy.in-berlin.de/privoxy/ (ohne Cookiefilter) nutzen.

Ein Vorteil der automatischen Konfiguration ist, daß diese selbst erkennt, ob man aktuell über IN-Berlin eingewählt ist und nur in diesem Fall (siehe oben) unsere Proxyserver verwendet.

Besonders für Teilnehmer mit schmalbandiger Internetanbindung (Modem, GSM) bieten wir eine interessante Alternative mit dem Kompressionsproxy RabbIT. Den RabbIT gibt es in verschiedenen Variationen:

  • proxy.in-berlin.de:8081 - transparente GZIP-Kompression der Webseiten ohne Verluste (der Browser muss HTTP/1.1 unterstützen)
  • proxy.in-berlin.de:8082 - gleiche Funktion wie auf Port 8081, zusätzlich wird der Privoxy auf Port 3129 als Parent-Proxy verwendet, so dass zusätzlich noch Werbeseiten gefiltert werden
  • proxy.in-berlin.de:8083 - gleiche Funktion wie auf Port 8082, zusätzlich werden Bilder auf 10% ihrer Größe kleingerechnet (ideal für GSM-Verbindungen!)

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    Letzte Änderung: Februar 2007