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1.7.2000
Individual Network Berlin e.V., nachfolgend IN-Berlin genannt, stellt
aufgrund nachfolgender Bedingungen Leistungen für Privatpersonen und
Organisationen, nachfolgend Teilnehmerin genannt, zur Verfügung. Alle
Angebote, Lieferungen und Leistungen unsererseits erfolgen ausschließlich
aufgrund dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen. Anders lautenden
Bedingungen der Vertragspartner wird hiermit widersprochen, sie gelten
nur, wenn IN-Berlin ihre Geltung schriftlich bestätigt hat.
- Es besteht zu keiner Zeit ein Anspruch darauf, alle Leistungen
uneingeschränkt nutzen zu können. Deshalb können aus der Tatsache,
daß Leistungen nicht oder nicht in vollem Umfang erbracht wurden,
keine Schadenersatzansprüche gegen IN-Berlin geltend gemacht
werden. IN-Berlin haftet nicht für etwaige Fehler im Netz oder
Überlastungen, auf die wir keinen direkten Einfluß haben. Eine Haftung
für technische Fehler, die außerhalb unseres Verantwortungsbereiches
liegen, ist ausgeschlossen. Uns steht bei mangelhafter Erfüllung
oder Nichterfüllung eines Vertrages das Recht zu, den vereinbarten
Leistungsumfang mangelfrei nachzuliefern, es sei denn, die Teilnehmerin
weist nach, daß die Nachlieferung für sie ohne Interesse ist. Die
Teilnehmerin ist verpflichtet, auftretende Leistungsstörungen
dem IN-Berlin unverzüglich zu melden. Schadenersatzansprüche sind
begrenzt auf den vertraglich vereinbarten Monatsbeitrag für unsere
Leistungen und bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, dies gilt
auch für Schadenersatzansprüche aus positiver Forderungsverletzung,
aus Verschulden bei Vertragsschluß und aus unerlaubter Handlung. Nicht
ausgeschlossen sind Ansprüche aus der Zusicherung von Eigenschaften,
sofern die Zusicherung den Teilnehmer gerade gegen den eingetretenen
Schaden absichern sollte.
- Die Inanspruchnahme der Leistungen von IN-Berlin ist grundsätzlich nur
für private Personen, Vereine sowie Einrichtungen der öffentlichen
Bildung zulässig. Ein Rechtsanspruch auf Zugang über IN-Berlin
besteht nicht.
- Teilnehmerverhältnisse werden begründet durch schriftlichen Antrag der
Teilnehmerin an IN-Berlin. Bei der Anmeldung ist der Wunschname der
Site mit anzugeben (Modell wunschname.in-berlin.de). IN-Berlin prüft,
ob der Name zur Verfügung steht und bestätigt das Teilnehmerverhältnis
binnen vier Wochen nach Eingang des Antrages. IN-Berlin behält sich
vor, Sitenamen die eine sexistische, rassistische, kriminelle oder
andere diskriminierende Bedeutung haben, sowie verwirrende Namen
mit Begriffen aus der Computerwelt, abzulehnen. Die Teilnehmerin ist
verpflichtet, die als Site zu registrierende Zeichenfolge auf ihre
Vereinbarkeit mit den Rechten Dritter, z.B. mit Namens-, Marken-,
Urheber- oder sonstigen Schutzrechten, sowie mit den allgemeinen
Gesetzen zu prüfen. Mit der Antragstellung versichert die Teilnehmerin,
daß sie dieser Verpflichtung nachgekommen ist und daß sich bei dieser
Prüfung keine Anhaltspunkte für die Verletzung von Rechten Dritter
oder sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben. IN-Berlin übernimmt
insoweit keine Verpflichtungen.
Wird IN-Berlin in Bezug auf die Site oder ihre Nutzung von Dritten
in Anspruch genommen, insbesondere wegen der tatsächlichen oder
angeblichen Verletzung von Namens-, Marken-, Urheber- oder sonstigen
Schutzrechten oder wegen einer - aus welchem Grund auch immer -
tatsächlich oder angeblich unzulässigen Verwendung des Sitenames durch
die Teilnehmerin, so hat die Teilnehmerin IN-Berlin von sämtlichen
Kosten und sonstigen nachteiligen Folgen dieser Inanspruchnahme
freizuhalten. Die Teilnehmerin erklärt sich mit sämtlichen Maßnahmen
einverstanden, die IN-Berlin zu treffen hat, um vollziehbaren
Anordnungen oder vollstreckbaren Entscheidungen nachzukommen, und
hält IN-Berlin auch insoweit von sämtlichen Kosten und nachteiligen
Folgen frei.
- Über das Teilnehmerverhältnis werden Informationen, Kommunikation,
Software usw. (nachstehend ,Inhalte") zur Verfügung gestellt. Diese
Inhalte werden zum Teil durch IN-Berlin selbst aber überwiegend durch
unabhängige Inhalteanbieter oder andere Nutzer (nachfolgend ,Dritte")
bereitgestellt. Alle Inhalte, die dem Nutzer von Dritten bereitgestellt
werden, sind Inhalte des jeweiligen Urhebers, Autors oder
Verbreiters. IN-Berlin ist deshalb für die Richtigkeit, Vollständigkeit
und Verläßlichkeit dieser Inhalte nicht verantwortlich. IN-Berlin
haftet nur bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Verhalten für
irgendwelche Verluste oder Schäden, die der Teilnehmerin dadurch
entstehen, daß die Teilnehmerin auf Informationen vertraut, die sie
im Rahmen der Nutzung des Teilnehmerverhältnisses erhalten hat.
- Das Teilnehmerverhältnis endet mit dem Tod/der Auflösung der
Teilnehmerin, oder durch Kündigung durch eine der beiden Seiten. Die
Kündigung kann jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende
erfolgen. Sie muß schriftlich ausgesprochen werden. IN-Berlin bestätigt
den Eingang der Kündigung unverzüglich per Email.
- Die Korrespondenz zwischen Teilnehmerin und IN-Berlin erfolgt mit
Ausnahme von Anmeldung und Kündigung des Teilnehmerverhältnisses,
grundsätzlich elektronisch, d.h. per Email, sofern andere
Umstände nicht einen anderen Kommunikationsweg sinnvoller
erscheinen lassen. Emails werden grundsätzlich an die Adresse
postmaster@sitename.in-berlin.de versandt. Die Teilnehmerin hat die
Möglichkeit, IN-Berlin eine weitere gültige, regelmäßig abgefragte
Emailadresse anzugeben. Die Teilnehmerin hat dafür Sorge zu tragen,
daß sie per Email erreichbar ist.
- Die Entgelte für die Nutzung der Zugangsmöglichkeiten ergeben sich
aus der jeweils gültigen Entgeltordnung des IN-Berlin. Zahlungen
des Kunden erfolgen per Bankeinzug oder durch Überweisung. Für
die Rückgabe einer korrekten Lastschrift oder die Rückbuchung
einer Überweisung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von
10,- Euro neben den entstehenden Bankspesen erhoben, der Teilnehmerin
bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens offen. Bei Änderung der
Entgeltordnung wird die Teilnehmerin per Email darauf hingewiesen. Die
neue Entgeltordnung tritt mit Ablauf des auf die Veröffentlichung
folgenden Monats verbindlich in Kraft.
- Nach § 33 BDSG wird darauf hingewiesen, daß geschäftsrelevante
Daten zur Verarbeitung im automatisierten Verfahren gespeichert
werden. Dazu können neben den Angaben zur Person insbesondere
Verbindungsdaten gehören, die jedoch lediglich zur Abrechnung des
Teilnehmerverhältnisses genutzt werden. Die Verbindungsdaten werden
80 Tage nach Rechnungslegung gelöscht und können von der Teilnehmerin
nur innerhalb dieser Frist angefochten werden. Danach sind sie als
verbindlich anerkannt. Eine inhaltliche Auswertung findet in keinem
Fall statt. IN-Berlin verpflichtet sich, Teilnehmerdaten ausschließlich
zu eigenen Zwecken zu verwenden. IN-Berlin ist berechtigt, diese
Daten an von ihr mit der Durchführung dieses Vertrages beauftragte
Partner zu übermitteln, soweit dies notwendig ist, damit IN-Berlin
den Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag nachkommen kann.
- Die Teilnehmerin und alle in ihrem Haushalt lebenden
Haushaltsmitglieder sind berechtigt, das Teilnehmerverhältnis für
private Zwecke zu nutzen. Angemeldete Mailboxen sind berechtigt
im Rahmen der besonderen Geschäftsbedingungen für Mailboxen
ihren Mailboxteilnehmerinnen (sogenannten Points) den Zugang zum
Internet zu ermöglichen. Auf Anforderung des IN-Berlin hat die
Mailboxbetreiberin jederzeit die Klarnamen und Accounts der Points
an IN-Berlin zu melden. Bei der Teilnahme an Diensten, die der
Unterhaltung und Kommunikation der Nutzer untereinander dienen,
verpflichtet sich die Teilnehmerin, auf kulturelle und religiöse
Belange anderer Teilnehmer Rücksicht zu nehmen und insbesondere keine
verletzenden, verleumderischen, beleidigenden, bedrohenden, obszönen,
rassistischen oder in sonstiger Weise gesetzeswidrigen Äußerungen
zu verbreiten. Gleiches gilt auch für das Anbieten von Inhalten,
die geeignet sind, das Ansehen des IN-Berlin zu schädigen, oder das
Anbieten von Leistungen, die in einem direkten Konkurrenzverhältnis
zum IN-Berlin stehen. Eine ausgeschlossene Teilnehmerin kann für
eine bestimmte Zeit oder auf Dauer von der Nutzung der Leistungen
des IN-Berlin ausgeschlossen werden. Die Entscheidung darüber
obliegt ausschließlich dem Vorstand des IN-Berlin. IN-Berlin behält
sich vor, wegen Mißbrauch gekündigte Teilnehmerverhältnisse an den
Dachverband und die in ihm zusammengeschlossenen Verbände und Vereine
weiterzumelden.
Das Datum der letzten Änderung dieser Webseite bezieht sich lediglich
auf die orthographische Korrektur des Textes.
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